Aktionen

Unsere Aufgabengebiete


Internationale Begegnungen

Im Mittelpunkt unserer Internationalen Jugendbegegnungen stehen das Kennenlernen der Kultur, Gemeinschaftssinn, Teamwork und Toleranz. Unsere Fahrten stehen auch benachteiligten oder finanziell eingeschränkten Jugendlichen offen. Die Integration ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt unserer Arbeit.
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Bei Küchendiensten, Tagesberichten und dem gemeinsamen Einnehmen der Mahlzeiten werden familiäre und soziale Fähigkeiten vermittelt.

 

Es stehen Besichtigungen, Wanderungen, gemeinsame Spiele und Turniere, Schwimmspaß, Segeln, Skifreizeiten und Städtetouren auf dem Programm.

Wir bieten jährlich Internationale Jugendbegegnungen in Frankreich, Spanien oder Ungarn an.

 


Friedensarbeit

Neben pädagogischer Friedensarbeit und dem Arbeiten auf deutschen Soldatenfriedhöfen in Frankreich, stehen auch das Kennenlernen von Kultur und Menschen auf dem Programm unserer Jugendbegegnungen. Wir wollen den Jugendlichen nicht nur Geschichte in Erinnerung rufen, sondern reale Hilfen zur Völkerverständigung und Friedensbereitschaft an die Hand geben.

In der Region rund um Verdun gibt es viele Mahnmale, die unsere Jugendlichen besuchen – z.B. das Fort Douaumont, Mort Homme, Colonel Driant, das zerstörte Dorf Fleury, der gespaltene Berg Vauquois oder das Gebeinhaus, in dem sich die Gebeine von 130.000 gefallenen Soldaten befinden. In der Vergangenheit konnten wir mit unseren Jugendgruppen innerhalb der Region Verdun kleinere Feierstunden durchführen. so legten wir mit der heimischen Bevölkerung Kränze in Damvillers, Romagne und Lissy nieder und übergaben in Flabas eine Informationstafel über ein damaliges Vergeltungslager, welche wir 2015 erneuerten.

Bild 32003 wurde uns die französische Friedensmedaille in Bronze verliehen.

2006 konnten wir die Patenschaft eines unbekannten Soldaten auf dem amerikanischen Soldatenfriedhof Meuse-Argonne übernehmen
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Um jedoch eine Brücke zwischen 1. Weltkrieg und 2. Weltkrieg zu schlagen, sind wir mit unseren Jugendgruppen zusätzlich in die Normandie aufgebrochen. Es standen die Landungsbrücken in Arromanches, das Museum mit Originalfilmaufnahmen und einer Zusammenfassung der Invasion auf dem Programm.

Auch die prunkvolle Anlage des amerikanischen Friedhofes mit seiner beeindruckenden Dimension hat uns begleitet.

Unsere Friedensarbeit wird durch Besuche von Politikern (Kreisabgeordnete und Parlamentsabgeordnete) beider Nationen aufgewertet.


JuLeiCa

Die Jugendleiter/in-Card ist der bundesweit einheitliche Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiter/innen in der Jugendarbeit. Sie dient zur Legitimation und als Qualifikationsnachweis der Inhaber/innen.
Bild 6Zusätzlich soll die JuLeiCa auch die gesellschaftliche Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement zum Ausdruck bringen. Auch Arbeitgeber legen großen Wert auf diese Zusatzqualifikation.

Bild 5Im Rahmen der Ausbildung werden folgende Themen behandelt:

  • Arbeit mit und in Gruppen
  • Rechtsfragen, Aufsichtspflicht, Haftung, Versicherung
  • Organisation und Planung
    Entwicklungsprozesse im Kindes- und Jugendalter
  • Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen Rolle und Selbstverständnis von Kinder-/Jugendleiterin

Mit dieser Ausbildung werden die notwendigen pädagogischen und rechtlichen Kenntnisse für ein verantwortliches Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit vermittelt. Die Ausbildung findet gemäß den Bestimmungen und Inhalten des Erlasses des Hessischen Sozialministerium vom 17.08.1999; Az. VII 7.1-52 m 0607 statt. Es erfolgt eine qualifizierte Ausbildung für ehrenamtliche Jugendleiter/innen mit einer Gesamtdauer von mindestens 40 Zeitstunden (gem. Ziffer I, Satz 3 des o.a. Erlasses).


Jugendkongress

Die Bundesregierung gründete das Bündnis für Demokratie und Toleranz am 23. Mai 2000. Jedes Jahr wird ein bundesweiter Jugendkongress in Berlin durchgeführt. Insgesamt werden 400 Jugendliche im Alter von 16 bis 25 Jahren eingeladen, die sich besonders für das Thema durch Projekte hervorgetan haben.
Bild 7Der Jugendkongress findet jedes Jahr über den Tag des Grundgesetzes statt, welcher durch einen Festakt mit Bundesministern begangen wird. Während des Festaktes werden auch die Botschafter für Demokratie und Toleranz ausgezeichnet.

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Empfang im Bundestag mit Bundestagsabgeordeten H. Haibach

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Zu Besuch bei Bundesjustizministerin a. D. B. Zypries

 

 

 

 

 

 

 

 


Arbeitseinsätze

In der Region Meuse bei Verdun fahren wir jedes Jahr mit einer Delegation bestehend aus Erwachsenen zu Arbeitseinsätzen. Wir übergaben zum zweiten Mal eine Ruhebank an die Gemeinde Romagne und führten Arbeiten für die Kommune aus.
Bild 10Neben Arbeiten zur Verschönerung des Dorfes wie z.B. Streichen der Bushaltestelle und Gemeinschaftshaus legten wir auch original Schützengräben des Ersten Weltkrieges frei
Bild 11Dort wurde jetzt ein geschichtlicher Rundpfad für Schüler und Touristen angelegt. Ein Dorfbrunnen in Gibercy wurde aufgrund eines Fotos wieder restauriert, da dieser im Krieg als einzige Wasserquelle für die Bevölkerung diente.
Bild 12Insgesamt können wir auf 16 Jahre erfolgreiche Arbeitseinsätze in Frankreich zurückblicken.