Friedensarbeit

Neben pädagogischer Friedensarbeit und dem Arbeiten auf deutschen Soldatenfriedhöfen in Frankreich, stehen auch das Kennenlernen von Kultur und Menschen auf dem Programm unserer Jugendbegegnungen. Wir wollen den Jugendlichen nicht nur Geschichte in Erinnerung rufen, sondern reale Hilfen zur Völkerverständigung und Friedensbereitschaft an die Hand geben.

In der Region rund um Verdun gibt es viele Mahnmale, die unsere Jugendlichen besuchen – z.B. das Fort Douaumont, Mort Homme, Colonel Driant, das zerstörte Dorf Fleury, der gespaltene Berg Vauquois oder das Gebeinhaus, in dem sich die Gebeine von 130.000 gefallenen Soldaten befinden. In der Vergangenheit konnten wir mit unseren Jugendgruppen innerhalb der Region Verdun kleinere Feierstunden durchführen. so legten wir mit der heimischen Bevölkerung Kränze in Damvillers, Romagne und Lissy nieder und übergaben in Flabas eine Informationstafel über ein damaliges Vergeltungslager, welche wir 2015 erneuerten.

Bild 32003 wurde uns die französische Friedensmedaille in Bronze verliehen.

2006 konnten wir die Patenschaft eines unbekannten Soldaten auf dem amerikanischen Soldatenfriedhof Meuse-Argonne übernehmen
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Um jedoch eine Brücke zwischen 1. Weltkrieg und 2. Weltkrieg zu schlagen, sind wir mit unseren Jugendgruppen zusätzlich in die Normandie aufgebrochen. Es standen die Landungsbrücken in Arromanches, das Museum mit Originalfilmaufnahmen und einer Zusammenfassung der Invasion auf dem Programm.

Auch die prunkvolle Anlage des amerikanischen Friedhofes mit seiner beeindruckenden Dimension hat uns begleitet.

Unsere Friedensarbeit wird durch Besuche von Politikern (Kreisabgeordnete und Parlamentsabgeordnete) beider Nationen aufgewertet.